Forum Reformation

interkonfessionell – interreligiös – interkulturell

Reformation in den Gemeinden

Das Forum Reformation versteht sich in den Reformprozessen der Kirche als Anwalt der Gemeinden. Es nimmt deren Perspektive ein und will in Kooperation mit Gemeinden und anderen Akteuren praktische Angebote für die Arbeit vor Ort entwickeln.

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Reformation in der Geschichte

Luthers Thesenanschlag war die Initialzündung für eine Reformationsgeschichte, die bis heute anhält. Wir wollen den Elan des Jubiläums aufnehmen und uns bis 2030 an historischen Orten dieser Geschichte gesellschaftsrelevant erinnern.

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Reformation in der Gesellschaft

Wir wollen mehr Reformation wagen und das Miteinander zwischen den Konfessionen, Religionen und verschiedenen Kulturen in unserer Gesellschaft weiterentwickeln. Dazu begeben wir uns in den kommenden Jahren auf den Weg zu einem Weltreformationsforum Wittenberg.

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Reformation ist kein einmaliger Moment vor 500+ Jahren, sondern ein lebendiger Prozess des Wachsens. Dazu braucht man Hirn und Herz – und am besten auch Musik!
Judy Bailey

Ich unterstütze als Literaturwissenschaftler und ökumenischer katholischer Theologe das „Reformationsforum“ gerne, weil es sich dem reformatorischen Leitspruch verpflichtet weiss, der auch ein gut katholischer ist: ecclesia semper reformanda.
Karl-Josef Kuschel

Und wenn die Welt voll Teufel wär‘ Und wollt‘ uns gar verschlingen, So fürchten wir uns nicht so sehr, Es muss uns doch gelingen!
Martin Luther

Wie können wir im Land der Reformation nach 2017 Reformation weiter denken, weiter machen, weiter führen? Das Forum lädt alle guten Geister zum Mitmachen ein.
Siegfried Eckert

Forum Reformation – Das, was im Jubiläumsjahr 2017 viel zu kurz kam, die Krise der Evangelischen Kirche, wird nicht nur thematisiert, sondern entschlossen in Angriff genommen: Christliche Gemeinde, die vor Ort präsent und den Menschen nahe und zugewandt ist.
Christian Wolff

Das Forum Reformation ist ein toller Ansatz, ich mache da auch mit, und wir als Lutherstadt Wittenberg unterstützen das sehr.
Torsten Zugehör

Reformation ist seit Martin Luther mit Musik verbunden, die Glauben und Zweifel zeitgemäß formulieren kann. Forum Reformation und Blue Church feiern Gottesdienste mit Jazz als transkulturelle musikalische Sprache im reformatorischen Geist der Freiheit gegen Angst, Dogmen und Ausgrenzung.
Uwe Steinmetz

Foto: Andreas Schoelzel

Forum Reformation macht deutlich, dass Reformation nicht in der Vergangenheit liegt, sondern eine immerwährende Herausforderung aus selbstverschuldeten Missständen darstellt. Sie muss stets neu gestaltet werden im beständigen Dialog und Austausch mit allen Menschen guten Willens, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Glauben.
Harald Schroeter-Wittke

Es ist der Mühe wert, die Reformation aus heutiger Sicht neu zu bewerten und ihrer Bedeutung gerecht zu werden.
Martin Schilling

Das Forum Reformation ist nicht größenwahnsinnig, sondern großartig. Ich mache mit!
Seyran Ateş

Foto: Dorothee Deiss

Eine Reformkirche ist keine Zeit-Geist-Kirche. In einer Gesellschaft, in der Wahrheit mehr und mehr statistisch ermittelt wird, da wird die evangelische Kirche eine Gemeinschaft der Entschiedenen und Entschlossenen bleiben müssen. Martin Luther wollte sich der Macht des Arguments beugen, nicht dem Argument der Macht. Und er blieb standhaft.
Friedrich Schorlemmer

Foto: Malte Jäger

Eine maßgebliche Aufgabe von Jubiläen besteht darin, sich zu dem erinnerten, vergangenen Sachverhalt ins Verhältnis zu setzen und seine Bedeutung für die Gegenwart zu erörtern. Eine Verständigung über unsere Herkunft und was uns von ihr trennt bzw. mit ihr bleibend verbindet, aber ist für unsere Gegenwart und Zukunft unverzichtbar.
Thomas Kaufmann

Reformation ist nicht Geschichte. Es ist eine hochaktuelle Geisteshaltung: ohne Angst vor falschen Autoritäten sagen, was dran ist. Und: Wir sind dran!
Eckart von Hirschhausen

Foto: Camillo Wiz

Die Ortsgemeinden sind der kirchliche Zusammenschluss derjenigen, die zu Hause blieben, als Jesus rief: „Folge mir nach!“ Reformiert euch. Auf nach Wittenberg!
Wolfgang Nethöfel

„Ecclesia semper reformanda“ sagten schon die Kirchenväter. Die Reformation, die Martin Luther für die damalige Kirche angestoßen hat, will sich fortsetzen in einer ständigen Erneuerung der Kirche. Die Kirche hat es nötig, sich immer wieder zu fragen, wie sie den neuen Wein der Botschaft Jesu in neue Schläuche gießen kann, damit der Wein auch die Herzen der Menschen erfreut, wie es Psalm 104 ausdrückt.
Anselm Grün

2017 bleibt als Beteiligungsjubiläum in Erinnerung. Ökumenisch, international und gesellschaftlich breit verankert. Das Forum Reformation will hieran anknüpfen. Aus Reformationsgeschichte soll Zeitansage werden. Dem Forum ist auf seinem Weg zum Jahr 2030 hin immer wieder viel Gehör zu wünschen.
Michael Brinkmann

In einer Gesellschaft, die sich selbst überschätzt, weil sie sich
einbildet, zu allem fähig zu sein, ist der Glaube, dass wir alle auf die
Gnade Gottes angewiesen sind, eine die Humanität stützende Einsicht.
Norbert Blüm

Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! Das Forum Reformation steht für mich für den bleibenden Anstoß zu Veränderungen in Kirche und Gesellschaft, die der reformatorischen Vision eines mündigen, solidarischen und befreiten Menschen treu bleiben!
Jochen Flebbe

Ich sehe es als bleibende Herausforderung, die für unsere heutige Gesellschaft fremde Botschaft der Bibel angemessen zu vermitteln und den Gabe- und Geschenkcharakter der Sakramente für eine Gemeinde spürbar zu machen. Die Kirchen werden schrumpfen, und ich erhoffe verstärktes ökumenisches und interreligiöses Engagement in der zunehmenden Pluralisierung. Das Forum Reformation wird dazu beitragen.
Ute Gause

Foto: Tim Kramer, rub

Reformatorische Theologie ist eine Inspiration auf dem Weg zu einer Kirche, die keine Grenzen zwischen Insidern und Außenstehenden zieht, sondern mit einer kontextsensiblen und fluiden Grundhaltung der Vielfalt des Lebens Raum bietet.
Ralf Kötter

Als Pfarrer an der Stadtkirche wünsche ich mir, dass nach 500 Jahren ein neuer Impuls aus Wittenberg kommt: Reformation als ein geschwisterliches Erbe und als eine gesamtchristliche Aufgabe. Das Forum Reformation ist ein Impulsgeber dafür.
Johannes Block

Foto: Thomas Klitzsch

Demokratie heißt immer auch Erneuerung – die Einbeziehung von Menschen, die zu uns stoßen. Nur durch einen offenen und respektvollen Dialog kann es gelingen, kulturelle und religiöse Vielfalt miteinander zu gestalten. Dafür engagieren sich zahllose Menschen in unserem Land, die Geflüchteten eine Stimme geben und sich gegen die Spaltung unserer Gemeinschaft stellen.
Peter Ruhenstroth-Bauer

Foto: Jim Rakete

„Hier stehe ich und seh´ Geschwister!“ Noch nie wurde ein Reformationsjubiläum so ökumenisch begangen wie in diesem Jahrhundert, nicht Feindschaft, sondern die Suche nach einer versöhnten Verschiedenheit ist überzeugend. „Hier stehe ich und kann nicht anders!“ Kirche(n)  müssen sich heute in den interreligiösen Dialog einbringen, denn er kann zum Frieden beitragen – das ist Evangelium!
Ilka Friedrich

30. Oktober 2018, Lutherstadt Wittenberg

Herzliche Einladung zum Gründungsgottesdienst des Forum Reformation,
am 30. Oktober 2018, um 18.00 Uhr, in der Mutterkirche der Reformation St. Marien
Predigt: Friedrich Schorlemmer

Unser Logo

Der Tintenfleck erinnert an Martin Luther, der nach dem Reichstag in Worms von seinem Landesherren Friedrich dem Weisen auf der Wartburg in Schutzhaft genommen wurde. Einer Legende nach soll der Reformator in seinem Studierzimmer mit einem Tintenfass nach dem Teufel geworfen haben, um diesen zu vertreiben und sich wieder seiner Bibelübersetzung zuwenden zu können. Unser Logo soll uns daran erinnern, aus tiefem Gottvertrauen heraus, Gutes zu tun und Böses zu begrenzen.

Presse

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